SEAT Ibiza: Spanisches Temperament in kompakter Form
Der SEAT Ibiza ist das Erfolgsmodell der spanischen Marke. Insgesamt bereits über 2,5 Millionen Mal gebaut, zählt die 1999 neu vorgestellte, vierte Generation des sportlichen Kompaktwagens zu den gefragtesten Modelle der Marke. Aktuell wurde die Motorenpalette um einen neuen Benzinmotor mit 1,4 Litern Hubraum, 16-Ventiltechnik und 55 kW/75 PS erweitert. Auch eine leistungsgesteigerte Cupra-Version mit 156 PS zählt, wie schon beim Vorgänger, zur Modellpalette.
Der Vorderwagen des Ibiza zeigt in der aktuellen Version nun auch das unverwechselbare Markengesicht von SEAT mit großen, leistungsstarken Breitbandscheinwerfer und dem typischen SEAT-“S” im Zentrum des Kühlergrills. Große Rückleuchten setzen die klare Formsprache im Bereich des Hecks fort. SEAT bietet den Ibiza in einer drei- und fünftürigen Karosserieversion an. Neugestaltet wurde natürlich auch der Innenraum. Mit der Einführung des Ibiza IIII wertet SEAT die Ausstattungsvarianten Select, Stella, Signo und Sport grundlegend auf. So zählen in allen Ausstattungsvarianten unter anderem vier Airbags, Höhenverstellung für Fahrersitz und Lenkrad, Wärmeschutzverglasung, Pollenfilter und Umluftschaltung für das Gebläse zur Serienausstattung.
Acht Motoren, fünf Benziner und drei Diesel stehen nun für den neuen Ibiza bereit, der Leistungsbogen spannt sich von 50 bis 156 PS Leistung. Neu im Ibiza ist ein Vierzylinder aus Leichtmetall mit 1,4 Litern Hubraum, der dank 16-Ventiltechnik 55 kW/75 PS leistet. Der Zweiventiler mit 1,4 Liter Hubraum bietet 44 kW/60 PS, der im Toledo bewährte 1,6-Liter stellt 74 kW/100 PS bereit. Neben dem 1,9-Liter-Turbodiesel mit variablem Lader und 81 kW/110 PS stehen zwei weitere durchzugsstarke und genügsame Selbstzünder mit Direkteinspritzung im Programm. Der im Ibiza neue Saugdiesel leistet 50 kW/68 PS, der Turbodiesel 66 kW/90 PS. Das Spitzenmodell ist der Cupra mit seinem 1,8 20VT-Triebwerk. Natürlich erfüllen alle Benzinmotoren die Abgasnorm nach D4, die Diesel die Euro 3-Abgasnorm.
Alles neu beim SEAT Ibiza
Neues Design, jetzt acht Motoren und mehr Ausstattung für das Erfolgsmodell aus Spanien
Der SEAT Ibiza ist ein Erfolgstyp, der in seiner Klasse seit 1984 für südländisches Temperament sorgt. Die vierte und jüngste Generation rollte im Herbst 1999 zu den Vertragshändlern. Mit neuem, frischem Design für Karosserie und Innenraum, neuer Technik, einer erweiterten Motorenpalette mit dem neuen 1.4 16V (55 kW/75 PS) und dicker geschnürten Ausstattungspaketen.
Auf den ersten Blick: Der Ibiza ist ein echter SEAT
Temperament und Markenidendität signalisiert der Ibiza auf den ersten Blick. Gerade in seiner Klasse zeigt der Ibiza der vierten Generation nun stolz sein eigenes Gesicht in der Menge. Dafür schneiderten die Spezialisten der Designabteilung gleich ein neues Gewand für den gesamten Vorderwagen. Die leistungsstarken Breitbandscheinwerfer nehmen das “S” von SEAT in die Mitte, wo es selbstbewußt die Markenzugehörigkeit dokumentieren darf. Die Stoßfänger sind harmonisch integriert, die Lufteinlässe vermitteln Dynamik. Ebenso der kecke Heckabschluß als Spoiler. Beim Heck fallen die Rückleuchten auf. Ihr großes Format fügt sich in die klare Formensprache ein. Auch fand das SEAT-S seinen prominenten Platz in der Mitte der Heckklappe, per sanften Druck ausfahrend als praktischer Griff.
Der neue Ibiza führt sein anspruchsvolles Design konsequent im Innenraum weiter. Dort galt es die richtige Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz zu finden. Mit dem Schwerpunkt auf hochwertigen Materialien und strapazierfähigen Bezugsstoffen gibt sich das Interieur des Ibiza für ein langes Autoleben gerüstet. Die neu geschaffene Anmutung vervollständigt der Armaturenträger, dessen Optik die Übersichtlichkeit der Instrumente und Anzeigen umrahmt.
Beim Ibiza sitzen die Fondpassagiere nur im übertragenen Sinn in der zweiten Reihe. Lange Beinauflagen der Sitze und große Kopffreiheit schaffen die Voraussetzungen für entspanntes Reisen. Das gilt selbstverständlich auch für den Fahrer, der dank eines serienmäßig höhenverstellbaren Sitzes und Lenkrades schnell eine optimale Sitzposition findet. Qualität im Detail verdeutlichen die Dachhaltegriffe mit Silikondämpfung.
Die Sicherheit: Mit Sicherheit keine Kompromisse
Wenn es um den Schutz der Insassen geht, ist der neue Ibiza kompromisslos. Das Paket umfasst: Fullsize-Airbags für Fahrer und Beifahrer, zwei Seitenairbags, höhenverstellbare Automatikgurte vorne mit pyrotechnischen Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern und einstellbaren Kopfstützen. Im Fond sind die Kopfstützen ebenfalls justierbar. Die Struktur des neuen Ibiza ist weiter verbessert, die Karosserie noch verwindungssteifer. Tero-Core-Harzfüllung in Rippen und Streben verbessern den Insassenschutz noch einmal spürbar, ebenso wie der obligatorische Seitenaufprallschutz.
Die Motoren und Fahrwerke: Leistung für Sicherheit und Fahrspaß
Der neue SEAT Ibiza vermittelt Fahrspaß mit hohen Reserven für die Sicherheit. Dies gewährleistet eine noch breiter gefächerte Motorenpalette, deren Leistungsbogen sich von 37 kW/50 PS über die Diesel-Modelle bis zu 115 kW/156 PS im Cupra spannt und fünf Benzin- und drei Dieselmotoren umfasst. Selbstverständlich erfüllen die Benziner die D4-Norm gleichermaßen wie die Diesel die Euro 3-Norm. Neu im Angebot sind der 1,8 20 VT im Cupra sowie ein 1,4-Liter Benziner mit 16-Ventiltechnik, der temperamentvolle 55 kW/75 PS bereit stellt. Bewährt im Toledo, tritt der 1,6-Liter-Vierzylinder als stärkster Benziner im Ibiza mit 74 kW/100 PS an. Für Einsteiger steht am Anfang der Palette ein moderner Vierzylinder mit einem Liter Hubraum aus Leichtmetall mit 37 kW/50 PS. Der 1.4 mit Zweiventiltechnik leistet 44 kW/60 PS. Durchzugsstark, sauber, leise und genügsam sind Attribute, die alle drei Dieselmotoren mit Direkteinspritzung für sich gleichermaßen reklamieren dürfen. Der im Angebot für den Ibiza neue Saugdiesel leistet 50 kW/68 PS. Darüber angesiedelt ist der Turbodiesel mit 66 kW/90 PS. In Verbindung mit einem Abgasturbolader mit variabler Schaufelgeometrie kommt dem leistungsstärksten Diesel mit 81 kW/110 PS die Rolle der Spitzenmotorisierung beim Ibiza Diesel zu. Der Gesamtverbrauch beträgt fünf Liter Dieslkraftstoff auf 100 Kilometer für die 50- und 66 kW-Motoren. Der 1,9 TDI begnügt sich sogar mit 4,9 Litern (Gesamtverbrauch 93/116/EG).
Präzises Handling und ausgezeichnete Straßenlage sind weitere Faktoren für den Fahrspaß und die aktive Sicherheit. Den hohen Aufwand der Fahrwerkstechnik dokumentieren vorne einzeln an McPherson-Federbeinen aufgehängte Räder mit unteren Querlenkern und Querstabilisatoren und die kompakt bauende Verbundlenkerachse hinten. Serienmäßig verfügt der neue Ibiza über innenbelüftete Bremsscheiben an den angetriebenen Vorderrädern. Bei den leistungsstarken Sport-Varianten kommen neben einer speziellen Fahrwerksabstimmung Scheibenbremsen rundum und Querstabilisatoren an beiden Achsen zum Einsatz.
Die Ausstattung: Vielfalt für individuelle Automobile
Neben zwei Karosserievarianten und acht Motoren bietet SEAT für den Ibiza vier verschiedene Ausstattungsvarianten an: Select, Stella, Signo und Sport. Hinzu kommt noch das Modell Cupra. Komplett schon das Einstiegsmodell Select: Dachantenne, Halogenscheinwerfer, Wärmeschutzverglasung, Höhenverstellung für Lenkrad und Fahrersitz, Anzeigen für die Außentemperatur und das Serviceintervall sind neben der Sicherheitsausstattung nur die wichtigsten Ausstattungsdetails. Der Ibiza Stella geht einen Schritt weiter, mit elektrischen Fensterhebern vorne, dem Soundsystem I mit vier Lautsprechern, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Innenleuchte mit Abschaltvorrichtung und Mittelkonsole mit Multifunktionsbildschirm. Luxus, aber keine Sünde, bietet der Ibiza Signo. Hier gehören unter anderem Bordcomputer, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber für die hinteren Türen sowie die Lautsprecheranlage Sound-System II (mit zwei Hoch-, zwei Mitteltöner und zwei Hecklautsprechern) und Autotelefon-Vorbereitung zum Lieferumfang. Heckspoiler, Seitenschweller in Wagenfarbe lackiert und bifokale Hauptscheinwerfer heben den Ibiza Sport optisch ebenso ab wie Leichtmetallräder mit 15 Zoll Durchmesser. Sportsitze für Fahrer und Beifahrer, Lederlenkrad und Lederschaltknauf dokumentieren die inneren Werte. Sportfahrwerk, eine leistungsoptimierte Bremsanlage, elektronische Schlupfreduzierung (ESR) und Traction-Control-System (TCS) sind die technischen Zutaten für den Ibiza Sport. Das Modell Ibiza Cupra stellt in jeder Hinsicht das Top-Modell der Baureihe dar. Er bietet neben seinem Hochleistungstriebwerk über die Ausstattung des Sport hinaus weiß hinterlegte Instrumente, Aluminium-Pedale, eine Diebstahlwarnanlage sowie das Regensensor-Paket.
Alles neu beim SEAT Ibiza
Neues Design, acht Motoren und mehr Ausstattung für das Erfolgsmodell aus Spanien
1984 markierte den Beginn einer Erfolgsgeschichte im Automobilbau. SEAT stellte den ersten Ibiza vor und setzte von Beginn an mit dem kompakten Fronttriebler Akzente in seinem Segment. Nach der zweiten, 1991 überarbeiteten Version folgte 1993 der Ibiza III. Im Herbst 1999 rollte dann die jüngste Ausgabe des spanischen Bestsellers zu den Händlern.
Das markante silberne “S” steht bekanntermaßen für SEAT. Freilich könnte es auch den Platzhalter für “Spanien” oder die Eigenschaft “stolz” reklamieren. Begriffe, die eine enge Beziehung eingehen und mit denen sich SEAT auch gerne in Verbindung setzt. Weitere Attribute, die mit dem südeuropäischen Volk auf der iberischen Halbinsel gemeinhin assoziiert werden, sind “Temperament” und “Lebensfreude”. Beides spiegelt sich in den Fahrzeugen aus Spanien mit dem SEAT-S wider.
Dies gilt besonders für den Ibiza, dessen neues Design, sein breit gefächertes Motorenangebot, das umfangreiche Sicherheitspaket und die fünf Ausstattungsversionen die Ansprüche “Temperament” und “Lebensfreude” mit Substanz füllen. Und selbstverständlich für jede Menge Fahrspaß sorgen.
Das Design: ein Familiengesicht in der Menge
Wenn ein Auto einen neuen Kühlergrill und anders geformte Scheinwerfer erhält, heißt das in der Autobranche auf neudeutsch “Facelift”. Doch “Gesichtspflege” wäre eine allzu milde Bezeichnung, um die Bemühungen der SEAT Designer beim neuen Ibiza angemessen zu beschreiben. Ein neuer Ibiza und ein unverwechselbarer SEAT mußte es werden. - Dies stand am Anfang der Entwicklung des Erfolgsmodells aus Spanien in den Lastenheften der Stylisten. Die Karosserieschneider entwarfen einen komplett neuen Vorderwagen. Maßgeschneidert sozusagen mit den typischen Merkmalen, die den Ibiza auf den ersten Blick als einen SEAT erkennen lassen und die ihm gleichzeitig ein unverwechselbares Gesicht in der Menge verleihen. Die markanten, großen Breitbandscheinwerfer lösen dabei nicht alleine eine formale Aufgabe, sie erfüllen auch ihren Zweck als leistungsstarke Beleuchtungsanlage. Und so viel zum Thema Stolz: das SEAT-S prangt nunmehr selbstbewußt in der Mitte des Grills. Wer in der nach vorne abfallenden Haube mit den beiden Längsfalzen Anleihen an die “großen Brüder” Toledo und León erkennt, liegt auf jeden Fall richtig. Das gilt auch für den integrierten Stoßfänger mit den Lufteinlässen und den tief gesetzten Nebelleuchten.
Herausragende Funktion in klarer Formsprache darzustellen, gelang auch im Bereich der Heckpartie mit den großen Einheiten der Rückleuchten, die in die breite Klappe integriert sind. Die sportliche Linie der Frontpartie endet in der Abrisskante am Dach, die beim Ibiza Sport als Spoiler noch betonter ausgeformt ist. Klar, auch im Zentrum des Hecks darf das SEAT-S nicht fehlen. Doch nicht alleine in der Rolle als chromblitzender Schmuck, auf sanften Druck erhebt es sich aus der Klappe und dient als Griff. Und weil der sprichwörtliche Zusammenhang aus einem wohlgeformten Rücken und seiner ansprechenden Wirkung nicht gemindert werden sollte, wanderte das Feld für die Nummerntafeln in den Stoßfänger.
Die charakteristischen neuen Designelemente im Karosseriebereich finden sich gleichermaßen beim Drei- wie beim Fünftürer. Auch die Details hielten die SEAT Designer auf Trab. Für die Räder entwarfen sie neue Abdeckungen für Radnaben, beziehungsweise das ganze Rad. Das Top-Modell, der Ibiza Sport erhält zudem exklusive Leichtmetallräder mit 15 Zoll Durchmesser.
Bei der großen Auswahl an Farben, die für den neuen Ibiza erhältlich sind, muss das Temperament des Kunden entscheiden. Besser als es ein geschätzter Mitbewerber formuliert, lässt sich das Spektrum nicht umschreiben: (Fast) nichts ist unmöglich von fröhlich bunt bis luxuriös und dezent. Auf Wunsch darf es natürlich etwas mehr sein. Seat bietet zahlreiche Sonder- und Metallic-Lackierungen für den Ibiza an.
Der Innenraum: Sportlichkeit plus Eleganz gleich Wohlbefinden
Den Erwartungen, die der neue SEAT Ibiza äußerlich weckt und erfüllt, stellt er sich gleichermaßen im Innenraum. Seine Gestaltung ist ebenfalls komplett neu. Elegante Elemente mit einer sportlichen Note sorgen für Wohlbefinden der Passagiere. Die Kunststoffe und textilen Materialien, die den Innenraum auskleiden sind hochwertig, um auch nach Jahren der intensiven Nutzung für einen qualitativ ansprechenden Eindruck zu sorgen. Die Instrumententafel mit dem großen Drehzahlmesser und den blendfreien, übersichtlich angeordneten Armaturen und Anzeigen liegt klar im Blickfeld des Fahrers. Gleichgültig ob zierliche Lady oder “g´standenes Mannsbild”, in allen Fällen ist es einfach im neuen Ibiza eine bequeme Sitzhaltung hinterm Volant zu finden. Ungewöhnlich für die Klasse bietet der SEAT serienmäßig eine Höhenverstellung für Sitz und Lenkrad.
Liebe zum Detail zeigen am besten folgende Punkte auf: die Luftaustrittdüsen im Bereich der Armaturentafel lassen sich glattflächig verschließen, für Parktickets gibt es einen Halter im Format einer Kreditkarte ein weiterer hält einen Schreiber griffbereit. Die Dachgriffe sind silikongedämpft, und die Uhr verfügt über eine automatische Zeiteinstellung, die die dafür notwendigen RDS-Signale über das Radio empfängt.
Für den neuen Ibiza gilt in besonderem Maß: Im Fond sitzen Sie nicht in der letzten Reihe! Auf den Rücksitzen ist ausreichend Platz, damit auch bei Erwachsenen auf langen Reise keine Müdigkeit aufkommt. Dafür sorgen eine besonders lange Beinauflage der Rücksitze, die große Kopffreiheit und das richtige Klima schafft ein eigener Luftaustritt im Fond. Für die Lösung auch anspruchsvoller Transportaufgaben qualifiziert sich der Ibiza durch ein geräumiges Gepäckabteil und eine umklappbare Rücksitzlehne, die asymmetrisch im Verhältnis 2/3 zu 1/3 geteilt ist. Für die richtige Übersicht bei Dunkelheit sorgt die Gepäckraumbeleuchtung und für alle Fälle steht ein 12-Volt-Stromanschluss bereit.
Die Motoren: Acht auf einen Streich, sauber, sparsam spurtstark.
Für die technischen Entwickler bei SEAT gab es beim neuen Ibiza ebenfalls eine Menge zu tun. Sie bereiteten gleich acht verschiedene Motoren, fünf Benziner und drei Diesel vor. Die wichtigste Aufgabe dabei lautete: vorbildliche Umweltverträglichkeit. Alle Beziner erfüllen die D4-Norm, mit Hilfe von E-Gas, modernster Katalysatorentechnologie mit Vorkat, geregeltem Kat und beheizter Lambdasonde. Bei den leistungsstäkeren Varianten kommt noch Abgasrückführung und die Zuführung von Sekundärluft dazu. Die Diesel erfüllen die Euro-3-Norm und werden damit den strengsten deutschen und internationalen Bestimmungen gerecht.
Das breit gefächerte Leistungsspektrum der acht Motoren spannt sich von 37 kW/50 PS über das 156-PS starke Cupra-Modell bis zum TDI mit 81 kW/110 PS. Den Einstieg für den Ibiza markiert ein Vierzylinder-Benzinmotor mit einem Liter Hubraum. Der moderne Leichtmetallmotor mit 37 kW/50 PS weist lediglich einen Gesamtverbrauch von 6,4 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer auf und gilt damit als einer der sparsamsten Benzinmotoren seiner Hubraumgröße.
Bekannt aus dem großen Bruder Toledo und dort zigtausendfach bewährt, ist der Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und einer Leistung von 74 kW/100 PS bei 5.600 min-, der nun ganz neu im Ibiza verfügbar ist. Das Temperament des Motors belegt das Datenblatt mit 10,7 Sekunden für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 und einer Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h. Der 1,6-Liter ist auf Wunsch auch in Verbindung mit einem automatischen Vierstufen-Getriebe erhältlich. Dank des maximalen Drehmoments von 145 Newtonmetern, das bereits bei 3.800 min- bereit steht, harmoniert dieser Motor besonders gut mit der Automatik.
Sozusagen die “goldene Mitte” der Leistungsgesellschaft bei den Benzinern markieren zwei Vierzylinder mit dem identischen Hubraum von 1,4 Litern. Der Zweiventiler leistet 44 kW/60 PS, der neue Vierventiler 55 kW/75 PS. Beide Motoren sind aus Leichtmetall gefertigt, der 16-Ventiler feiert seine Premiere unter der Haube des neuen Ibiza. Ausreichend Leistung, auch für lange Strecken dokumentieren die beiden 1,4-Liter mit einem Blick auf das Datenblatt. Die Werte für die Höchstgeschwindigkeit betragen 160, beziehungsweise 170 km/h.
Ansprechende Leistung, überdurchschnittliche Durchzugskraft, komfortbetonter, leiser Lauf und sparsamer Verbrauch sind Eigenschaften, die alle drei Dieselmotoren mit Direkteinspritzung gleichermaßen für sich reklamieren können, sowie einen identischen Hubraum von 1,9 Litern. Der für den Ibiza neu eingeführte Saugdiesel SDI leistet 50 kW/68 PS und erreicht sein maximales Drehmoment von 133 Newtonmetern bei 2.200 min-. Der Gesamtverbrauch beträgt lediglich fünf Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer.
Mit einem Abgasturbolader leistet der Motor als TDI 66 kW/90 PS. Hier steht bereits bei 1.900 min- das maximale Drehmoment von 210 Newtonmeter zur Verfügung. Das Aggregat begnügt sich ebenfalls mit fünf Litern Diesel auf 100 Kilometer (Gesamtverbraucht 93/116/EG).
Für die 234 Newtonmeter maximales Drehmoment des TDI mit 81 kW/110 bei ebenfalls 1.900 min- darf getrost das Attribut “bullig” bemüht werden. Die Mehrleistung gegenüber dem TDI mit 66 kW/90 PS entsteht unter anderem durch die Verwendung eines Abgasturboladers mit variabler Ladergeometrie. Mit einem Gesamtverbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer erweist sich dieser Motor als echter Sparkünstler. Dies steht freilich nicht im Widerspruch zu seinen sportlichen Talenten. Der Ibiza Sport 1,9 TDI stürmt aus dem Stand auf Tempo 100 in 10,5 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h. Eine würdige Spitzenmotorisierung für ein temperamentvolles Auto aus Spanien.
Der Cupra: Motorsport-Feeling ab Werk
Cupra steht bei SEAT für Leistungsstärke und Sportlichkeit. Auch die neue Generation des SEAT Ibiza wird nun wieder mit einer Cupra-Version gekrönt, die sich durch eindrucksvolle Fahrleistungen auszeichnet. Die hohe Zuverlässigkeit der SEAT-Großserientechnik liefert dabei eine solide Basis für die Cupra-Version, die mit Leistungsdaten aufwarten, wie man sie sonst nur im Lager teurer Sportwagen findet.
Herzstück der Cupra-Version ist ein 1,8-Liter-Vierzylindermotor, der mit modernster Fünfventil- und Turbotechnik eine Leistung von 115 KW (156 PS) mobilisiert. Zusammen mit einem bulligen Drehmoment von 210 Nm, das bereits bei 1800/min zur Verfügung steht, tritt dieses Kraftpaket aus allen Drehzahlbereichen heraus spontan und leistungsstark an, wie man es in dieser Fahrzeugklasse kaum erwartet. Die Messdaten sprechen für sich: Mit Beschleunigungzeiten von 0 – 100 km/h in 7,9 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 218 km/h hat der SEAT-Sportler im Konkurrenzvergleich die Nasen weit vorne – und stellen dabei mit einem Verbrauch von nur 7,8 l/100 km erneut die Sparsamkeit der Automobile des spanischen Herstellers unter Beweis.
Der Ibiza Cupra ist ein Auto mit betont sportlichem Charakter, der sich äußerlich jedoch eher dezent präsentiert: Dank ausgefeilter Aerodynamik und exzellenter Fahrwerkstechnik kann das Modell auf aufdringliche optische Elemente verzichten. Kenner werden werden ihn dennoch sofort erkennen: Das ausschließlich zweitürig erhältliche Cupra-Modell hebt sich mit markanter Frontpartie, 16-Zoll-Alufelgen (mit Durchblick auf rote Bremssättel), verchromtem Doppelauspuff und 195/45-Bereifung klar von den übrigen Ibiza- Modellen ab.
Zur serienmäßigen Ausstattung gehören unter anderem ABS der jüngsten Generation, elektronische Traktionsregelung (TCS), elektronische Bremskraftverteilung (EBV), eine bis 80 km/h wirksame elektronische Schlupfreduzierung (ESR) sowie selbstverständliche Dinge wie Front- und Seiten-Airbags, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Lenkrad-Höhenverstellung, eine hochwertige Audio-Anlage mit 6 Lautsprechern und Sportsitze.
Die Getriebe: maßgeschneidert für Fahrspaß und Wirtschaftlichkeit
Die Fünfgangschaltgetriebe des neuen Ibiza sind optimal auf die Motorcharakteristik der einzelnen Triebwerke abgestimmt. Das gewährleistet nicht nur agilen, sportlichen Fahrspaß in jeder Leistungsstufe, es sorgt auch für sparsamen Kraftstoffverbrauch. Die in Verbindung mit dem 1,6-Liter Benziner (74 kW/100 PS) lieferbare Vierstufenautomatik verfügt über zwei Schaltprogramme, die einmal auf besonders wirtschaftliche, zum anderen auf eine sportliche Fahrweise abgestimmt sind.
Die Fahrwerke: Souveränität mit hohen Reserven
Das Temperament des kompakten von SEAT wäre keine erfreuliche Eigenschaft, wenn das Fahrwerk nicht über entsprechendes Potential, die Bremsen nicht über angemessene Leistungsfähigkeit verfügen würden. Die Fahrwerke im neuen Ibiza bieten mehr Agilität und Komfort, als es in dieser Klasse erwartet werden kann. Und vor allem Reserven bei der Sicherheit. Die aufwendige Einzelradaufhängung der angetriebenen Vorderachse an McPherson-Federbeinen verfügt über untere Querlenker, spurstabilisierenden Lenkrollradius und einen Querstabilisator. Silentblöcke ermöglichen einen Komfort, der den neuen Ibiza klar von seinem Vorgänger abhebt. Hinten kommt die bewährte und platzsparende Verbundlenkerachse zum Einsatz.
Komfort heißt im Stadtverkehr auch Wendigkeit. Der Wendekreis des neuen Ibiza misst lediglich 10,9 Meter und mit seiner Servolenkung (optional für den Ibiza Select) lässt sich der spanische Kompakte spielerisch dirigieren und rangieren.
Das Temperament im richtigen Moment angemessen zu zügeln, ist Aufgabe der Bremsanlage, die in allen Modellen an den angetriebenen Vorderrädern über innenbelüftete Scheibenbremsen verfügt. Eine elektronische Bremskraftverteilung (EBV) für das ABS ist bereits ab dem Ibiza Stella serienmäßig. Die sportlichen Varianten erhalten ein speziell abgestimmtes Fahrwerk mit Querstabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse. Zusätzlich verfügt der leistungsstarke Ibiza Sport über elektronische Schlupfreduzierung (ESR) und das Traction-Control-System (TCS).
Der Insassenschutz: darauf ist der Spanier mit recht stolz
Sehen tut‘s niemand und benötigen sollte man ihn überhaupt nicht, den Insassenschutz. Doch gerade deshalb bilden die umfangreichen Maßnahmen für den optimierten Schutz der Insassen beim neuen Ibiza einen wichtigen Schwerpunkt. Dabei orientierten sich die Entwickler nicht am Klassendurchschnitt sondern am derzeit Machbaren. Natürlich beschränkten sich die tiefgreifenden Änderungen am Blech nicht alleine auf optische Maßnahmen. Der neue Ibiza erhielt eine wesentlich verstärkte Karosseriestruktur und einen optimierten Seitenaufprallschutz in den Türen. Fullsize-Airbags für Fahrer und Beifahrer verdienen heute eigentlich gar keine besondere Erwähnung mehr. Serienmäßige Seitenairbags schon eher. Das optimale Zusammenspiel der Schutzwirkung sichern pyrotechnische Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzern. Damit die Gurte vorne den unterschiedlichsten Körpergrößen gerecht werden, sind sie höhenverstellbar. Kopfstützen, die in der Höhe und Neigung verstellbar sind, vervollständigen die Schutzmaßnahmen. Außerdem sind auch die Kopfstützen auf den Rücksitzen einstellbar. Damit schließlich auch die kleinen Fahrgäste sicher im neuen Ibiza reisen können, gibt´s die ISO-Fix-Kindersicherung im Fond serienmäßig.
Die Ausstattung: jedem Kunden sein individuell angepasster Ibiza
Was Temperament und jugendliche Lebensfreude anbelangt, so ist der neue Ibiza optisch und technisch mit den besten Voraussetzungen ausgestattet. Doch weil die persönliche Auffassung über diese Begriffe bei jeder Kundin, bei jedem Käufer etwas anders ausfällt und die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse weit auseinandergehen, ist das Angebot des spanischen Kompakten so breit gefächert, dass wirklich jeder “seinen” persönlichen Wunsch-Ibiza zusammenstellen kann. Zwei Karosserieformen, zwei Getriebe, acht Motoren, drei verschiedene Räder und viele, viele Farben eröffnen bereits breiten Spielraum für den Auswahlspielraum. Dazu kommen schließlich noch vier Ausstattungsvarianten: Select, Stella, Signo, Sport, und nicht zuletzt wegen des Temperaments heißt das Top-Modell Ibiza Cupra, abgewandelt von Cup-Racing.
Der Begriff “Basismodell” hat immer einen etwas schalen Beigeschmack. “Einsteiger-Version” paßt für den Ibiza Select schon eher, weil er bereits viele Details bietet, die mehr als ein automobiles Grundbedürfnis erfüllen. Höhenverstellung für Fahrersitz und Lenkrad beispielsweise, oder Wärmeschutzverglasung. Erwähnenswert ist wohl auch eine diebstahlsichere, elektronisch verstärkte Dachantenne. Mehr als pure Basis bieten auch Umluftschalter für die Lüftung, Drehzahlmesser oder Anzeigen für die Außentemperatur oder die Serviceintervalle.
An den schicken Radzierblenden sollt ihr den Ibiza Stella schon äußerlich erkennen. Wer Platz nimmt, wird schnell die Mittelkonsole mit dem Multifunktionsbildschirm bemerken, die Innenleuchte mit Abschaltverzögerung. Es gibt auch elektrische Fensterheber für die vorderen Seitenfenster, Servolenkung, ein Soundsystem mit vier Lautsprechern und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, ganz zu schweigen von Details wie Taschen in den Rückenlehnen der Vordersitze oder ein Warnlicht für die geöffnete Heckklappe.
Darf‘s ein bisschen mehr sein? Dann dürfte der Ibiza Signo die richtige Wahl sein. Wegen des Bordcomputers, der elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln, die natürlich in Wagenfarbe lackiert sind. Elektrische Fensterheber gibt es für alles vier Türen und ein aufwendiges Lautsprechersystem mit zwei Hoch-, zwei Mitteltönern, sowie zwei Lautsprechern im Heck. Und schließlich soll die Vorbereitung für das Autotelefon nicht unerwähnt bleiben. Beim Temperament ist Luxus selten Sünde.
Das Modell Sport setzt sich optisch deutlich von seinen Modell-Brüdern ab. Durch Seitenschweller, die in Wagenfarbe lackiert sind, durch eine Heckabrisskante, die als harmonischer Spoiler ausgebildet ist. Und durch die exklusiven Leichtmetallräder mit 15 Zoll Durchmesser. Fahrer und Beifahrer finden auf Sportsitzen Platz. Griffiges Leder schmückt gleichermaßen Volant wie Schalthebel. Im Cockpit finden sich als Zusatzinstrumente Voltmeter und Öldruckanzeige und die elektronische Schlupfreduzierung (ESR) und das Traction-Control-System (TCS) sorgen für sicheres Fahrverhalten. Dass für den Vortrieb ausgerechnet eines sportlichen Spitzenmodells ein Dieselmotor mit 81 kW/110 PS sorgt ist vielleicht ungewöhnlich aber er verkörpert alles wofür das “S” steht und stehen könnte: SEAT, Spanien und Stolz.
Das Modell Ibiza Cupra stellt in jeder Hinsicht das Top-Modell der Baureihe dar. Er bietet neben seinem Hochleistungstriebwerk über die Ausstattung des Sport hinaus weiß hinterlegte Instrumente, Aluminium-Pedale, eine Diebstahlwarnanlage sowie das Regensensor-Paket.