Hy, zu deinen Fragen.
1) Weil der Hersteller bei diesem Punkt die Markierungen für das Spezialwerkzeug angebracht hat, wie eigentlich alle Hersteller.
2.) Ist korrekt, unter Steuerzeiten versteht man das Verhältnis von Nocken zur Kurbelwelle zur Synchronisation der Ventile. Ist reinmechanisch.
2.1) Die Ventile bzw. Öffnung werden über die Nockenwelle also quasi über den Zahnriemen geöffnet, geschloßen. Die Einspritzdüsen über das Steuergerät bestromt für den richtigen Einspritzbeginn.
2.2) Die Sensoren die die Stellung der Nw bzw. KW erfassen braucht dein Steuergerät um die Einspritzdüsen zum richtigen Zeitpunkt zu bestromen um diese zu öffnen , bzw. auch um lastabhängig die Einspritzmenge zu varieieren soweit ich weiss.
2.3) Keine Ahnung was du nach einem Riemenwechsel da verändern kannst, musst. Schätzungsweise kann man anhand der Daten einfach sehen ob die Werte im Soll sind falls es zu Problemen nach dem Wechsel kommt.
3) Wird wohl wie bei 2.3 schonn erwähnt zb. die Einspritzmenge usw. sein die du über Vag-com auslesen kannst. Allerdings kenne ich die Sollwerte nicht.
Wenn der Motor noch läuft könntest du jetzt auch die Werte bei laufendem Motor auslesen, also zb. Leerlauf, erhöhte motordrehzahl (2500U/min zb.), Vollgas. die Einspritzmenge usw. (milligramm p. Hub) und notieren bzw. speichern.
Alle Angaben unter Vorbehalt , da ich an diesem Motor (Pd soweit ich das sehe) auch noch kein Riemenwechsel gemacht habe, aber im Grunde ist es bis auf ganz wenige Ausnahmen doch immer dasselbe...
Im großen und ganzen Ganzen wenn du den Wechsel wirklich selber machen willst , trotz der Warnungen bezüglich schlechtem Motorlauf, Motorschäden etc. würde ich einfach den Motor auf Ot 1 Zylinder stellen.
Dann abstecken mit dem Spezialwerkzeug, Markierungen an das Nockenwellen, bzw. Kurbelwellenrad und zum Motorblock hin machen mit nem Lackstift zb. Dann Spannrolle des Zahnriemens lösen, Riemen runter, Neuen Riemen drauf, schauen das sich nichts verdreht dabei. Riemen über die Spannrolle rechtsherum! spannen bis der Zeiger mit der Markierung am Motorblock oder am Spanner fluchtet.
Spannrolle festziehen. Nochmal die Riemenspannung am Zeiger kontrollieren.
Wenn nichts verdreht ist(nichtmal ein Zahn!!) und die Spannung passt , Werkzeug raus, Motor an der Kurbelwelle 2mal komplett vorsichtig durchdrehen und wieder auf Ot stellen, dann nochmals Markierungen und Riemenspannung überprüfen.
Wenn alles so ist wie es soll , Motor starten und hoffen das du alles richtig gemacht hast.
Wenn der Motor direkt anspringt, wie vorher auch. Gut Gas annimmt sollte iegentlich alles passen.
Wenn er schlecht anspringt oder die Gasannahme etwas verzögert ist werden die Steuerzeiten etwas verstellt sein und du musst auf jeden Fall nochmal ran.
Soo long.
Ps: würde eventuell die Radhaus verkleidung auch rausmachen wen du daurch etwas mehr Platz zum Arbeiten hast.