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SANI

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Tuesday, October 25th 2011, 8:11am

Tipps Hagelschaden - DEKRA-Gutachten

Hallo Forumler,

wieder ein Thread zum Thema Hagelschauer...

Mich hat es im September 2011 auch erwischt - wie so viele in Hessen (Taunus, ...).

Die Versicherung hat mich zur DEKRA geschickt. Gem. Gutachten ein Schaden von 1.500€ (netto) inkl. Vorschlag der Versicherung mir den Betrag auszahlen zu lassen...
Schäden:
- Motorhaube, Kotflügel links, Dach, Holme (große Dellen sind lediglich 3-4 Stk. auf dem Dach zu sehen)

Der IBI (1,4l, 16V, Fresh) ist Bj. 2003 und hat jetzt ca. 190Tkm auf der Uhr. Mit den Dellen könnte ich an sich leben.

Meine Fragen:
a) Wenn ich mich für die Auszahlung der 1.500€ entscheide und die 3-4 größeren Dellen auf dem Dach vom Beulendoc entfernen lasse (Kosten max. 250€), dann hätte ich eine Rechnung vorzuweisen. Wenn nochmal ein Hagelschaden kommen würde, dann würde diese Rechnung vom Beulendoc gelten, oder? Also würde ich für den Bereich Dach noch was von der Versicherung bekommen, oder?

b) Angenommen ich lasse den Schaden und es kommt ein erneuter Hagelschlag, der den IBI total "zerbomt" - also mehrere/größere Dellen als vorher. Bekomme ich dann nix von der Versicherung? Ich meine, dass die Schäden doch auf Bildern festgehalten werden. Auf diesen Bildern kann man doch gut sehen was neue Schäden sind. Oder sehe ich das zu blauäugig?

c) Was wenn ein weiterer Hagelschaden während der Wartezeit auf die Reparatur auftritt? Die Kosten würden steigen, aber das Gutachten gibt natürlich nicht so viel her. Wie weit kann man sowas "rauszögern"?

d) Eine Werkstatt des Vertrauens nannte nach erster Sichtung eine Summe von ca. 2.200-2.800€ aufgrund der (kleinen) Dellen in den Holmen. Demnach wäre die Kosteneinschätzng der DEKRA zu gering. Was könnte ich tun um hier das Maximum rauszuholen?

Wie ihr seht gibt es viele Fragen und ich hoffe auf viele Tipps der IBI-Gemeinde.

MfG, Sani
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Tuesday, October 25th 2011, 12:17pm

Also bei mir war es so, dass die Versicherung selber ca. 1100,-€ geschätzt hat, andere Werkstätten bis zu 2500,-€... ausgezahlt bekäm ich nur 85% der Summe, der niedrige Preis der Versicherung gilt für Sonderkonditionen bei deren Vetragswerkstätten, mehr gibts also nicht, da es für den Preis und weniger machbar ist... und die haben es dann auch gemacht für 950,-€ letztendlich... dafür siehts aber auch aus als sei nie was gewesen, und diverse Kratzer und Parkrempler haben die gleich mit gemacht... :D
Betroffen waren die selbern Bereichen in etwa wie bei dir, ca. 80 Stellen hatte ich... gemachte Sachen werden in der Regel verrechnet auf deren Preis... aber dann bleibt ja kaum noch was übrig... :rolleyes:
Die Bilder und Schadensfeststellung gibts normalerweise von der Versicherung als Kopie... direkt ;)

Also bei mir wars Freitag der Schaden, Montag gemeldet, Mittwoch Begutachtung, Donnerstag morgen Termin, Abends war alles wie vorher (und besser!)... :thumbsup:

Schattenmann

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Tuesday, October 25th 2011, 12:32pm



Also bei mir wars Freitag der Schaden, Montag gemeldet, Mittwoch Begutachtung, Donnerstag morgen Termin, Abends war alles wie vorher (und besser!)... :thumbsup:



Genau so sollte man da auch verfahren!


Natürlich musst die Reparatur so zeitnah wie möglich durchführen lassen... Und natürlich haben die Fotos des alten Schadens, die dann mit einem etwaigen neuen Schaden abgeglichen werden. So wie ich das sehe willst du dir den Großteil des Geldes jetzt einstecken, nur ne "Schnulli-Reparatur" machen lassen und hoffst auf einen neuen Hagelschaden, wo du dann wieder neues Geld bekommst. So einfach ist das aber nicht und grenzt eher schon an vorsätzlichen Versicherungsbetrug.


:thumbsup:

SANI

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Tuesday, October 25th 2011, 3:18pm

Blödsinn - ich hoffe nicht auf einen neuen Schaden und es geht mir auch nicht um Versicherungsbetrug! Sorry - falsch verstanden...

Ich bekomme erst im nächsten Jahr einen Termin zur kompletten Reparatur. Aufgrund der Vielzahl der Hagelschäden hier in der Gegend ist das leider so. Natürlich könnte ich auch noch in anderen Werkstätten nachfragen, nur liegen die nicht im "gut zu erreichenden Umfeld" und es würden Kosten für nen Leihwagen dazukommen - welche die Versicherung nicht zahlt. Hin wie her - das ist laut Versicherung auch kein Problem.

Drum Die Frage: "Was, wenn in dieser Zeit wieder ein Hagelschaden vorkommt?"

Zum Thema "Schnulli-Reparatur":
Ich kann die Schäden durch den Hagel nur an wenigen Stellen feststellen. Die wenigen "großen" Dellen lasse ich entfernen. Aufgrund des Alters des Fahrzeugs ca. 8 Jahre mit 191Tkm) lohnt es sich nicht den Rest machen zu lassen (also die Stellen, die nur die DEKRA gesehen hat und die mir nicht aufgefallen sind). Beim evtl. Verkauf des Autos hätte ich so den Wertverlust durch Hagelschäden drin. Wobei ich hier sagen muss, dass der Wagen vorerst nicht verkauft werden soll. Wenn überhaupt, dann geht der mal ins Ausland oder als Bastelfahrzeug weg.

Was ich vermeiden will ist, dass ich bei einem neuen Hagelschaden (nochmal: was ich NICHT will!!!) und einem evtl. wesentlich größeren Schaden am Kfz die Versicherung nix mehr zahlt. Aus meiner Sicht wäre hier weinigstens ein Differenzbetrag (Schaden_neu abzgl. Schadenswert_alt) auszuzahlen - NICHT ein neuer Gesamtbetrag. Egal wie alt der Ibi auch ist, ich möchte doch ungern mit Riesenkratern im Blech rumfahren.

Hoffe das wird jetzt besser klar, was ich meinte...

MfG, Sani
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