Abgasmanipulation am EA 189 durch VW

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    • Tja, es ist wohl überall gleich:
      Wenn ich ein Auto kaufe, bezahle ich Mehrwertsteuer.
      Wenn ich ein Auto habe, bezahle ich KFZ- und Versicherungs-Steuer.
      Wenn ich ein Auto bewege, bezahle ich Mineralölsteuer.
      Wenn ich ein Auto schnell bewege, bezahle ich demnächst vielleicht Autobahngebühr.
      Wenn ich ein Auto abstelle, bezahle ich evtl. Parkgebühr.

      Nebenbei bemerkt:
      Das bunte Abgaspickerl, das so groß ist, das es die Frontscheibe zur Litfaßsäule macht, wird ja an den Partikel gemessen, nicht am Stickoxid. Da sollte sich zunächst (theoretisch) nichts ändern.
      Wenn man allerdings zuviel Abgas rückführt, sinkt zwar das Stickoxid, aber es steigen die Rußpartikel an.
      Man kann mit einer Abgasrückführung also wählen zwischen Pest und Cholera.... ;)
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    • @Batchman: Mit den Stickoxidwerten, die besagte Motoren haben, bekommst Du eine Einstufung irgendwo bei Euro1. Und damit hast Du keine Chance, eine Umweltplakette zu bekommen. Also hängt das doch miteinander zusammen.


      @Capone: Die Beiträge für die KFZ-Versicherung sind in Deutschland sehr stark davon abhängig, wie lange man schon unfallfrei fährt. Das kann man pauschal überhaupt nicht vergleichen.
      Bei der KFZ-Steuer macht es einen großen Unterschied, wie alt das Auto ist. Seit EZ 2009 spielt der CO-Wert eine immer größere Rolle. Daher kostet z.B. mein 2014er Wagen deutlich mehr, als wenn ich ihn z.B. in 2010 zugelassen hätte. Wie viel Du hier in D. zahlen müsstest, kannst Du hier ausrechnen.
    • Ibi-6J-Fahrer schrieb:

      @Batchman: Mit den Stickoxidwerten, die besagte Motoren haben, bekommst Du eine Einstufung irgendwo bei Euro1. Und damit hast Du keine Chance, eine Umweltplakette zu bekommen. Also hängt das doch miteinander zusammen

      Du hast recht, Stickoxide werden mit in die Eurostufe berechnet, fallen aber im Bezug auf die Umweltplakette nicht so sehr ins Gewicht wie Ruß, schließlich ist es ja eine Feinstaubplakette und keine Giftgasplakette ;)
      Also jetzt nur ma vom Papier und nicht von VW ausgehend....

      Diese Feinstaubplakette wurde eingeführt, nachdem man 1991 festgestellt hat, das es in Städten bis zu 8x mehr Rußpartikel gibt als auf dem Land.

      Da Otto's (theoretisch) nicht rußen, gibt es für Benziner auch keine gelbe oder rote Plakette.
      Bei Benziner hat eine AGR auch ein etwas anderes Ziel als Stickoxide zu verringern.

      Das grundlegende Problem für VW war:
      Die amerikanischen Abgasnormen sind eigentlich "lascher" als europäische, dafür sind die kalifornischen um so strenger....und andere Bundesstaaten dürfen sich den kalifornischen Grenzwerten anschließen....

      VW lag also in Amerika höher über den Grenzwerten als in Deutschland ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Batchman ()

    • Berichtigung: 212€ Steuern
      dazu 388,28€ Versicherung: Haftpflicht, Vollkasko bei SF13, 32% Beitragssatz.
      -----------------------------------------------------------------------------------------------------
      Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.(Philip Rosenthal)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dennismcbeal ()

    • Haftpflicht+VK 137€ pro Monat
      Steuer 212€ pro Jahr
      02.06.2007-30.10.2007 VW Polo 86c Steilheck 1.0l 45PS Rost
      01.07.2008-22.02.2009 VW Polo 86c Steilheck 1.3l 55PS Vorfahrt geklaut bekommen
      01.03.2008-24.02.2011 VW Polo 86c Steilheck 1.3l ca.80PS Siehe Vorgänger
      26.02.2011-24.03.2012 Audi A4 B5 Limousine 2.4l 165PS verkauft
      24.03.2012-XX.XX.XXXX Seat Ibiza FR 5-türer 2.0 143PS :love:
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    • KFZ-Steuer: 152€ im Jahr
      Haftpflicht + Teilkasko (SB 150€): 341€ im Jahr

      Berechnung der KFZ-Steuer.
      Fahrzeuge mit Erstzulassung bis einschließlich 04.11.2008: Besteuerung nach Abgasnorm und Hubraum

      Fahrzeuge mit Erstzulassung 05.11.2008 - 30.06.2009: Besteuerung nach Abgasnorm und Hubraum, oder nach CO2-Ausstoß. Es muss dann der günstigere Betrag entrichtet werden.

      Fahrzeuge mit Erstzulassung ab 01.07.2009: Besteuerung nach CO2-Ausstoß.

      Berechnung des Versicherungsbetrags:
      Folgende Faktoren sind für die Ermittlung des Versicherungsbeitrags für das Fahrzeug ausschlaggebend:
      - Wohnort
      - Anzahl der Fahrer
      - Alter der Fahrer
      - Wie lange der Fahrer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist
      - Wieviele Jahre unfallfrei (Schadenfreiheitsrabatt)
      - Berufsgruppe des Fahrers / Halters
      - jährliche Fahrleistung

      Daraus können sich beim gleichen Fahrzeug schon interessante Unterschiede ergeben.
      Hauptsache kein geschmackloses einheitssilber. :P

      Der exzessive Gebrauch widersprüchlicher Satzzeichen am Satzende erhöht nicht immer die Verständlichkeit.

      Einen Gruß nach Restjugoslawien Nord :D :P
    • SF2 plus ü30000km pro Jahr machen ne fette Rechnung... Dazu eine der teuersten Versicherungslandkreise in DE und keine Garage...
      selbst meine Frau bezahlt für ihren Octavia 1300€ pro Jahr, und das ist ne Familienschleuder...
      02.06.2007-30.10.2007 VW Polo 86c Steilheck 1.0l 45PS Rost
      01.07.2008-22.02.2009 VW Polo 86c Steilheck 1.3l 55PS Vorfahrt geklaut bekommen
      01.03.2008-24.02.2011 VW Polo 86c Steilheck 1.3l ca.80PS Siehe Vorgänger
      26.02.2011-24.03.2012 Audi A4 B5 Limousine 2.4l 165PS verkauft
      24.03.2012-XX.XX.XXXX Seat Ibiza FR 5-türer 2.0 143PS :love:
    • Michimüller schrieb:

      Eine Softwareanpassung wird es wohl im Rahmen einer Service-Aktion geben.
      Das ist allerdings keine Rückrufaktion, von daher auch keine Pflichtveranstaltung !

      D.h. für mich konkret das ich dankend das Update ablehnen werde ^^ Wer möchte schon mehr Verbrauch und weniger Leistung haben :D


      Und ich wollte damals schon schreiben.... "noch".

      Nun ist die offizielle (verpflichtende) Rückrufaktion im Rohr. 2,4 Millionen Autos 8|
    • Von den Ibizas hat noch keiner Adblue, oder?

      Habe mal gelesen dass durch eine erhöhte Adblue-Einspritzung die Werte eingehalten werden können.
      Das hat man aber z.B. in Amerika nicht getan, da man es dem Kunden dort nicht zutraut das Zeug selbst nachzufüllen und es im Zuge der Servicetermine geschieht.
      Für den deutschen Kunden dessen Auto Adblue hat und betroffen ist könnte das bedeuten dass er in Zukunft halt öfter nachfüllen muss.
      Für die ohne Adblue... das wird interessant... :|

      Was ich immer noch nicht glauben kann, dass VW mit so einer Technik auf den Markt geht und ernsthaft denkt, da kommt keiner drauf. ?(
    • Mal zur Aufklärung ein paar Worte aus dem Fabia Forum...

      Blackfrosch schrieb:

      Weil man quasi immer nur Unsinn in der Presse ließt....

      Es geht NICHT dadrum, das der Reale Emissionsausstoß
      höhrer ist als der, der auf der Rolle (im NEFZ) ermittelt wird.

      Es geht dadrum, das Lastpunkte - die im Abgaszyklus abgedeckt sind - auf
      der Straße "plötzlich" von der Abgasnachbehandlung "befreit" wurden.

      In den USA ging es um Fahrzeuge die EU6 vergleichbar sind, und die mit
      AdBlue System oder mit NOx Speicherkat ausgestattet sind. AbBlue muss
      man nachtanken - das wollte VW offensichtlich vermeiden, und hat dort
      einfach gesagt - ach naja - bisschen weniger/garkein AdBlue einspritzen
      ist auch OK.

      Beim AdBlue System versteh ich den Hintergrund, denn der Kunde möchte
      eventuell kein AdBlue nachfüllen müssen. Bzw wenn die Verfügbarkeit
      nicht gegeben ist, bringt das den "Clean Diesel" in Probleme.

      Die AdBlue Füllung soll gesetzlich wohl auch von einem bis zum nächsten Service ausreichen. Dank Longlife-Service, mangels Bauraum und wegen dem Kostendruck wurde die AdBlue-Einspritzung deutlich verringert. Vergleichbare Motoren gibt/gab es auch in Deutschland z.B. den Seat Alhambra, dort scheint das System aber zu funktionieren, da ein Automagazin beim Dauertest negativ das häufige AdBlue nachfüllen monierte.
      Eine Softwareupdate dürfte das NOx-Problem beseitigen, jedoch wird sich die Kundschaft danach über das häufige AdBlue nachtanken beschweren. Ein Zusatztank wäre ein Ansatz, um das Problem etwas abzumildern. Es bleibt abzuwarten, ob solch eine Lösung kommen wird, da sie Geld kostet. Allerdings wäre das eine Chance, das Vertrauen der Kundschaft wenigstens teilweise zurückzugewinnen.


      Blackfrosch schrieb:

      Beim NOx Speicherkat MUSS man nach einigen wenigen km mit einer
      "Rußwolke" (Fette Verbrennung / Nacheinspritzung) durchgespült werden um
      unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) (weil man hat bei diesem System
      kein AdBlue) zu haben um das NOx in N2 (Stickstoff wie in der Luft) und
      H2O (Wasser) aufzuspalten. Eventuell geht das auf die Lebensdauer des
      DPFs - wieso man hier auch ausgewichen ist - weiß ich nicht.

      Der extreme Kostendruck hat dazu geführt, dass nur ein relativ kleiner NOx Speicherkat verbaut wurde. Dieser muss entsprechend sehr häufig regeneriert werden. Das treibt den Kraftstoffverbrauch deutlich nach oben und düfte die DPF Lebensdauer deutlich verringern.
      Mit einem Softwareupdate lässt sich das Problem übergangsweise zulasten eines erhöhten Verbrauchs in den Griff bekommen. Spätestens wenn dann aber reihenweise die DPFs kaputt gehen, wird aber eine bessere Austauschlösung fällig. Das sollte dann den Kraftstoffverbrauch wieder etwas verringern, da weniger oft regeneriert werden muss.


      Blackfrosch schrieb:

      Die europäischen 2.0TDIs, die beanstandet werden haben weder Speicherkat
      noch SCR. Hier kann es also nur um AGR-Raten und Spritzbeginne /
      Raildruck gehen, die etwas zu GUNSTEN des realen(!)
      Kraftstoffverbrauches für den Kunden ausgelegt wurden - und eben nicht
      für den affigen NEFZ Zyklus. Und bevor jemand sagt, die Erkennung des
      Prüfablaufes wäre schwierig...

      Wenn die Räder sich drehen, das Fahrzeug beschleunigt - der
      Beschleunigungssensor des ESP aber die ganze Zeit 0,0 anzeigt, ist klar -
      das es Auto auf der Rolle steht...

      Und die Prüfzykluserkennung machen ALLE (!) Hersteller, nur sind die
      Folgen davon eben nicht so drastisch wie im Falle von VW. Und das
      Messverfahren zu erkennen, ist auch nicht strafbar - und hat nichts mit
      Manipulation zutun.

      Zusätzlich ist VW jeder Zeit in der Lage(!) durch Software-Updates das
      Problem zubeheben. Die Auto werden dadurch in der Realität eventuell
      etwas mehr verbrauchen, und man muss in USA ab und an AdBlue tanken.

      VW kann gute Autos/Motoren bauen. Der NEFZ lädt quasi dazu ein Beschiss zu machen, also macht man das auch.

      Und abschließend:
      Die realen Emissionen (wenn ihr zb Fahrt) sind bei den betroffenen
      europäischen 2.0TDIs auf keinen Fall drastisch schlechter als jene von
      BMW / Mercedes und Co. es geht NUR um die Lastpunkte des Zyklusses, die
      VW auf der Straße nicht abdecken WILL... aus div. (nachvollziehbaren)
      Gründen.
      Die meisten betroffenen Fahrzeuge in Deutschland werden ein nur Softwareupdate bekommen, wo dann die zykusrelevanten Lastpunkte auch im realen Fahrbetrieb denen auf dem Prüfstand gleichen. Kritisch ist der 1.6TDI mit den günstigen servohydraulischen Conti Piezo-Injektoren. Diese haben Probleme bei der Voreinspritzung, da zu träge und zu ungenau. Bei schweren Fahrzeugen wie dem Passat und damit höheren Lasten im NEFZ, wird man die NOx-Werte womöglich ohne Tausch der Injektoren nicht in den Griff bekommen. Evtl. wird dann auf das Bosch Einspritzsystem vom 2.0TDI umgerüstet, wir werden sehen.
      Der Ibiza mit dem 1.6TDI sollte mit einem Softwareupdate auskommen.

      mrbabble schrieb:

      Ich hab vorhin in den Nachrichten gehört, dass es wohl nicht mit einem Software-Update getan sein soll

      Blackfrosch schrieb:

      Ja beim 1.6TDI wohl Injektoren. Naja abwarten

      Sparti schrieb:

      Also, in den Medien war heute zu hören das die "Umrüstung" für den 1.6
      TDI wohl erst im September nächsten Jahres losgehen soll da dort der "Aufwand" größer sei.




      Blackfrosch schrieb:



      Die maximale Beschleunigung, die auftritt, beträgt 1m/s² - also in etwa wie in 0-100 in 30 Sekunden.
      Insgesamt werden 11,007 km in 1.180 Sekunden zurückgelegt, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,6 km/h entspricht.

      Und dieser sehr "realitätsnahe" Zyklus MUSS (!) von den Herstellern abgefahren werden, um Verbrauch (CO2) und Emissionen (CO, HC, NOx, PM, PN) anzugeben.
      Für die Emissionen gibt es Grenzwerte pro km.

      Und man muss es nochmal untersteichen:
      Fährt man mit einem Auto, was "mehr als 30PS" hat Vollgas, so gibt es für diese Lastpunkte/Geschwindigkeiten - KEINE Abgasgesetzgebung in Europa. KEINE (!)

      Auf dein Auto bezogen -> du beschleunigst von 0-100 in 15 Sekunden, fährst danach 140km/H auf der Autobahn. Dann darf dein Octavia tiefschwarz rußen, und Stickoxide rausballern bis alle Messgeräte der Welt Vollausschlag anzeigen. 100% legal.

      Blackfrosch schrieb:

      Bei meinen Ausführungen ging es ja nur um die Emissionsgrenzen, die eben ab 130km/h nicht vorhanden sind....

      agneva schrieb:

      Auf die Schnelle habe ich nur folgendes in der AU-Richtlinie gefunden:
      Rauchgastrübung wenn keine Angabe vom Hersteller / kein Plakettenwert:
      max. 1,5 1/m für Fahrzeuge vom 1.10.2006 - 01.09.2015
      max. 0,5 1/m für Euro6 Fahrzeuge (Emissionsschlüssel Nr. 36xx / 66xx )

      VW legt den Wert ziemlich niedrig fest nach meiner Erfahrung.

      Bei DPF eigentlich uninteressant, interessant bei den letzten Autos ohne DPF.

      Mein ATD hat z.B. nur 0,6 1/m, das ist der niedrigste Wert den ich für Motoren ohne DPF kenne. Beim AXR ist es 0,8.
      Alle DPF Motoren haben meist 0,5.



      Blackfrosch schrieb:

      Was sie [VW] speziell in den USA mit dem AdBlue machen, ist ne Sauerei. Da muss man eben investerien in Infastruktur für AdBlue Tankstellen...
      Oder dem Kunden gratis zur Verfügung stellen. Und nicht nur alle 50tkm im Service nachfüllen... Und zwischen den Intervallen einfach "abschalten".
      Im Gegensatz zu Schwachsinn wie AGR oder spät verstellung der Einspritzung, bringt AdBlue nämlich wirklich was.

      Wir sind mit nem 10,5l MTU Diesel (Reihen 6 Zylinder) mit 1300rpm und 1500Nm gefahren am Prüfstand, und man kann einfach 90% der Stickoxide einfach wegfressen. Wird in H2O und normalen Stickstoff gespalten. Nachteil: dosiert man zu viel, kommt aus dem Abgasrohr hinten Ammoniak raus, was giftig ist. Dazu gibts auch noch keinen Grenzwert in der EU6 - daher stinken manche "schlechten" EU6 Fahrzeuge auch so...
      Es gibt wohl auch Ammonik Sperrkatalysatoren, aber das wieder ein Bauteil mehr, was Gedl kostet und den Abgasgegendruck unnötig erhöht. Hauptaugenmerkt in der Entwicklung liegt eher auf der hochgenauen Dosierung von AdBlue.


      Little Turbo schrieb:

      Danke, dass du das mit dem Ammoniak erwähnst, hinter so manchem BMW und Daimler geht man an der Ampel nämlich schlichtweg ein von dem Gestank!

      Jein, laut US Vorschrift muss das AdBlue im Tank zwingend(!) bis zur nächsten Inspektion reichen (gibt's dort fast nicht an Tankstellen), daher entweder Tank vergrössern (Platz/Gewicht) oder eben die Einspritzung solange aussetzen/herabsetzen bis es zum nächsten Service reicht. Das haben se jetzt von ihrem Longlife Gepansche...


      Litte Turbo schrieb:

      Daimler Benz musste 1985/1986 Ihre Diesel S-Klassen für Californien extra mit DPF ausstatten (die dann nach reihenweisen defekten per Rückruf gegen normale Diesel Kats getauscht wurden )
      Also an sich nichts Neues, was Abgasnormen angeht hinkt Europa der US Westküste schon ewig hinterher...



      agneva schrieb:

      Habe gerade die FIN von einem A4 von 2010 mit CR 1. Generation (143Ps CAGA) eingegeben ==> betroffen

      dann wird meiner (CEGA) vermutlich auch betroffen sein

      Blackfrosch schrieb:

      1. Generation - kann ich kaum glauben.
      Die haben im Tiguan doch extra ein Update rausgebracht für EU5 und haben das Umschlüsseln übernommen. Das wäre ja mega dreist, wenn diese Vorgabe nur durch geänderte Reaktion auf den Prüfzyklus zu machen ging... Und das obwohl noch (teurere) Piezo Injektoren verbaut wurden.
      Die hatte man auf Grund der Kosten in der 2. Generation nämlich eingespart...

      agneva schrieb:

      Beim Passat konnte man über ein Softwareupdate von Euro4 auf Euro5 gelangen wenn ich mich recht erinnere. AGR Rate wurde dann erhöht.



      Blackfrosch schrieb:

      Es scheint so, dass die Abgaswerte in Deutschland ohne Zyklusmodus nur "leicht" erhöht sind... Und man damals halt einfach "mitgespielt" hat - um sich eventuell andere Injektoren oder ähnliches zu sparen.
      Beim 2.0TDI bin ich sicher, dass es nur ein Softwareupdate geben wird. Wenn sie dort Injektoren wechseln müssen, wars das für VW...
      Ich kann leider ohne die ECU zu öffnen unsere beiden Schummeldiesel nicht lesen ... Aber ich habe auch andere Wege die Veränderung, die gemacht werden nachzuvollziehen...

      Blackfrosch schrieb:

      Solange das ESP keine Beschleunigung misst, glaubt es dem Prüfstand nicht. Aber die Rollenerkennung ist nichtmal der Punkt. Das Problem ist, das er weiß dass er im NEFZ Zyklus ist, und somit weiß was als nächstes passiert. So kann er z.B. die AGR schon ansteuern bevor man an der Ampel steht. Das vermeidet magere Zonen, die NOx fabrizieren ;)



      Seit Golf 7 ist der 2.0TDI komplett neu, und kann inzwischen sogar ehrliche EU6.
      Der Leon 5F ist somit auch nicht betroffen.


      Sehr viel Input, sorry! :D
      Ich habe das Thema auch gerade im Praktikum Verbrennungsmotoren, da werden wir demnächst nochmal über viele Details sprechen.
      Mein Ibiza FR Umbau-Thread ~~ Mein umfangreicher Fahrwerkstechnik-Thread
      Ich bin Händler für SuperPro, GFB, Wiechers, Fischer/Spiegler Stahlflex, EBC, Milltek uvm.
      --> Kontakt über Facebook oder per e-Mail an n89.motorsport@gmail.com <--
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    • Hihi die euro6 Autos sind genauso betroffen...
      02.06.2007-30.10.2007 VW Polo 86c Steilheck 1.0l 45PS Rost
      01.07.2008-22.02.2009 VW Polo 86c Steilheck 1.3l 55PS Vorfahrt geklaut bekommen
      01.03.2008-24.02.2011 VW Polo 86c Steilheck 1.3l ca.80PS Siehe Vorgänger
      26.02.2011-24.03.2012 Audi A4 B5 Limousine 2.4l 165PS verkauft
      24.03.2012-XX.XX.XXXX Seat Ibiza FR 5-türer 2.0 143PS :love:
    • Ich wiederum finde nicht, dass VW hier der "arme Autohersteller" ist, der ja quasi zum Betrug gezwungen wurde.
      Die haben wissentlich beschissen und aus Kostengründen (im Nachhinein eher weniger) diesen Weg gewählt.
      Andere Autohersteller schaffen das ohne solche Tricks, zumindest wären sie bis jetzt längst aufgeflogen.
      Sogar der ein oder andere Vorstand von anderen Autoherstellern, vorwiegend deutsche, haben sich hingestellt und gesagt "bei uns fehlt sich nix, könnt ihr gerne prüfen".
      Meiner Meinung nach hat der VAG Konzern am falschen Ende gespart und war naiv genug zu meinen, dass das nicht rauskommt. Die Quittung kommt jetzt.
      Leid tun mir am Ende aber nur die Endkunden und die Mitarbeiter von VW.
      Die können am wenigsten dafür und dürfen die Sch*** ausbaden.
    • Zitat "ACE-Lenkrad" Ausgabe Oktober:
      "Vor gut 20 Jahren war Schummel-Software, die die Messfahrt auf einem Prüfstand erkennt und die Motorsteuerung auf unrealistisch sparsam umstellt, weit verbreitet - als einer der Tricks, um bei der Verbrauchsmessung nach NEFZ Norm möglichst niedrige Werte zu erreichen".

      Vom KBA ist bekannt, das bei neuen Modellen so gut wie nie Messungen gemacht werden, sondern sich auf die Angaben des Herstellers verlassen werden (besonders wenn es sich um den größten Autoherstellers Europa handelt....)

      Daher kommt wohl auch das Sprichwort:
      Es wird ein Blödsinn so lange wiederholt, bis er irgendwann als normal angesehen wird.

      ...da stellt man sich schon mal die Frage, warum erst jetzt ein Fass wegen Schummelsoft aufgemacht wird....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Batchman ()