Größere Räder oder Reifen auf Ibiza ST

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    • Größere Räder oder Reifen auf Ibiza ST

      Hallo, liebe Kameraden
      Ich fahre seit Winter 2020 begeistert einen Ibiza ST 1.4 Tsi und hätte gerne den größtmöglichen zulässigen Raddurchmesser.
      Aus Komfortgründen sind jetzt 205/55/15er Allwetterreifen drauf, und laut Navi und Blitzer App zeigt der Tacho mit Sommer und Winterrädern ca 6-9 km/h zuviel an, darum meine Überlegung, den Raddurchmesser zu erhöhen, weil es dadurch noch etwas mehr Abrollkomfort gibt. Die Werkstatt sagte, wir könnten einen 205/60er Querschnitt probieren, aaber wenn das Rad dann wider Erwarten doch nicht mehr in den Radkasten passt, werde ich die Reifen nicht wieder los. Notfalls würde ich auch 16 Zoll-Felgen nehmen, aber dann sinkt der Reifen-Querschnitt und das möchte ich vermeiden, da ich gerne quasi Ballon-Reifen fahre, weil ich's vom Subaru gewöhnt bin und es sehr viel weniger schüttelt als die originalen Niederquerschnittsreifen.
      Vielen lieben Dank für eure Hilfe und allzeit gute Fahrt ^^
    • laut der Typ Nr. dürftest du die 215/40R18 nicht im Schein stehen haben. Die gab es erst ab dem neuen, jetzt aktuellen Ibiza Serienmäßig. Alle e****/116er haben maximal 215/40R17 Serienmäßig. Die 205/55R15 sind ebenso nicht zulässig und müssten eingetragen werden. Das wäre aber möglich. Die 205/60R15 sind nicht zulässig, da der Abrollumfang sich zu stark vergrößert. Desweiteren vermute ich, dass die aktuellen 205er auf einer zu schmalen Felge montiert sind. 15Zoll beim Ibiza ist entweder ein Stahlrad oder ein schmales Alurad. Benötigt werden mindestens 6j Felgenbreite. Das klingt alles sehr komisch!
    • Ja, ist die 6j-Stahlfelge der mitgelieferten Winterräder, dadurch ist das Auto wesentlich bequemer und mit dem Kurvenverhalten kann ich leben, die Sommerräder werden dann wohl 17 Zoll sein, die liegen beim Händler, auf dem Bild konnte ich's nicht erkennen, die waren dazu beim Kauf und weil wir noch einen Ibiza 2.0 tdi fr fahren, bei dem das genauso gemacht wurde vor einigen Jahren, es ist einfach viel angenehmer, weil weicher und trotzdem sehr beweglich und ausreichend kurvenstabil, will ich möglichst das Optimum rausholen und das wäre nur noch ein größeres Rad und eventuell bessere Stoßdämpfer.
      Weil das vor allem zum pendeln ein sehr geeignetes Auto ist, klein, leicht, sparsam, stark, ein Klassiker.
    • Das ist typisch bei sackschweren 17" Serienfelgen. Mit 2-3kg leichteren Alufelgen und nem guten Sommerreifen mit eher weichen Flanken und dennoch gutem Handling wie z.B. dem Michelin PS4 mit moderatem Reifendruck von ca. 2,3bar sieht das schon ganz anders aus.

      205/60 R15 und 215/45 R17 sollten beide funktionieren. Der Raddurchmesser vergrößert sich um ca. 2cm. Das ist seitens der Radfreigängigkeit eigentlich kein Problem beim Serienfahrwerk.
      Hinten wäre per Beladungstest und ggf. verschränken zu prüfen, da dort der Einfederweg werksseitig sehr hoch ist. Mit anderen Puffern oder/und einem Einfederwegsbegrenzer ließe sich das Problem dort lösen.
      Mein Ibiza FR Umbau-Thread ~~ Mein umfangreicher Fahrwerkstechnik-Thread
      Ich bin Händler für SuperPro, GFB, Wiechers, Fischer/Spiegler Stahlflex, EBC, Milltek uvm.
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    • Danke für deine ermutigende Antwort, ich dachte schon, das war's.
      Was bedeutet denn verschränken ?
      Ich würde mich für die 205/60 R15 entscheiden wegen dem höheren Querschnitt, bin solche Ballon-Reifen gewöhnt, da wir seit zig Jahren Subaru fahren. Ist die Stahlfelge deutlich leichter als die originale Alu ?
      Denn wenn ich die Reifen bei meiner Subaru-Werkstatt kaufe, sind sie vielleicht etwas teurer als woanders, aber dafür lassen die das auch gleich eintragen, wenn's möglich ist.
      Bei Seat wurde mir gesagt, geht nicht, machmer nicht, fertig, aus. Fahren sie gefälligst das, was im Fahrzeugschein steht oder kaufen sich ein anderes Auto. Ansonsten sind sie in Ordnung, die haben bei dem Diesel fr rundrum die Bremsen komplett gemacht für 500, fand ich top.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rennpendel ()

    • Ja es ist grenzwertig. Nach Montage der Reifen ist eine Tachoprüfung nötig, dafür gibts hier und da "Tachometer Dienst" Firmen, die dafür auf dem Rollenprüfstand verschiedene Geschwindigkeiten anfahren und dann ein Protokoll ausstellen.
      Da es hier schon grenzwertig ist, sollte mit recht niedrigem Reifendruck (2,0bar) auf die Rolle gefahren werden, um den effektiven Abrollradius klein zu halten.

      Wenn das Protokoll dann dennoch becheinigt, dass die Fahrgeschwindigkeit größer als die angezeigte Geschwindigkeit ist, wirds schwieriger. Die Wegstreckenimpulszahl lässt sich durchaus auch umprogrammieren. Hier und da reicht auch ein geringfügig versetztes aufstecken der Tachonadel um 1-2km/h, damit es passt.

      Es sind also Risiken oder Mehraufwand möglich, der nach GPS gemessenen Geschwindigkeitsabweichung nach sollte es aber ohne den genannten Mehraufwand funktionieren.

      btw: Auf einigen Polo WRC wurden schon 225/40 R18 mit KW Clubsport Gewindefahrwerken eingetragen. Wie auch immer das geht?! Das sehe selbst ich dann sehr skeptisch bzgl. der Radfreigängigkeit.
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    • Hi,

      So ist es.
      Da die Tachos heute sehr genau sind und neue Reifen sowieso einen größeren Radumfang verursachen, als Abgefahrene, ist eine Tüv Prüfung Pflicht, weil dieser nie weniger anzeigen darf.

      Tragfähigkeit des Reifens muss zusätzlich gegeben sein.

      Ach ja... was hier noch vergessen wurde....
      Die Originalräder sind für die vorgegebenen Reifengrößen zugelassen.
      Eine Abweichung der Reifengröße kann Einfluss auf die Last des Rades haben.

      Ich weiß, ist schon fast zu genau, aber der Prüfer kann das sehen.

      Ein Tipp von mir:

      Geh, bevor du die Reifen aufziehen lässt, zum TÜV und sprich das dort mit dem Prüfer ab.
      Das erspart jede Menge Ärger.

      Entweder er sagt, mach ich, ich brauch dazu das und das, usw. und das kostet das und das und gilt nur für genau den Reifen, den Du gekauft hast, sagt Dir die Kosten....

      Oder... er sagt, mach ich auf keinen Fall...

      Das hilft schon beim Einschätzen.

      Klar sollte Dir auf jeden Fall sein, dass Du die ABE des Fahrzeugs ohne Begutachtung und Bescheinigung verlierst.
      Auch, wenn das niemandem zunächst vielleicht auffällt, aber wenn Du in einen Unfall verwickelt wirst, wird der Gutachter genau hinsehen.
      Das kann gravierende Konsequenzen haben.
      Nichts ist leichter zu finden, als falsche Räder oder Reifen.

      Soviel dazu aus meiner Sicht.
    • Neu

      Ich danke euch für eure vielen und guten Tipps, freilich lass ich das eintragen und bei der Tachoabweichung wird das vielleicht sehr gut passen.
      Es eilt ja nicht, eventuell findet sich auch mal ein passendes Rad zum probieren, dann wäre es noch sicherer. Bis zum nächsten Reifenwechsel ist noch Zeit.
      Das bespricht unser Subaruhändler mit der KÜS-Prüferin, bisher hat das immer gut funktioniert und wenn sie zustimmt, bestellt er die Reifen und montiert sie auch, der ist für ungewöhnliches ziemlich offen und kann sie gut beschwatzen.
      Zu Seat sind wir erst 2018 gekommen, als ich ein anderes Auto zum pendeln suchte, um den 2004er Subaru-Oldtimer nicht zu verheizen und da hat der Ibiza die Nase ganz weit vorn beim Masse-Leistungsverhältnis und Preis.
      Zur Wartung und Reparatur sind wir natürlich überwiegend bei Seat, und hab auch schon mal mit nem 204Ps Diesel-Leon geliebäugelt, aber der ist dann wohl so viel schwerer, daß die Mehrleistung davon gefressen wird.
      Der Fr Tdi ist schon heftig, aber der Benziner noch deutlich besser, zumal er nen DTE-Chip hat. 180 Ps und 270 Nm. Mal sehen, wie er sich damit anstellt.
      Macht ziemlich Spass beim fahren, der Chip war jetzt mal drei Wochen weg wegen Störung, das merkt man aber.
      Jetzt ist er wieder renoviert eingebaut und tut, was er soll.